Dank an Jocelyne Lopez für die Kritik an G.O.Mueller

Die letzten Tage bin ich nicht dazu gekommen, nun muss ich aber mal meinen Dank zum Ausdruck bringen. Begeistert und immer fröhlich lese ich die realsatirischen Beträge im Blog Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie von Jocelyne_Lopez und Ekkehard Friebe und entdecke dort diesen Beitrag:

Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie

Ich folge doch einfach mal dem Hinweis, die Homepage von Manfred Pohl zu besuchen, finde Folgendendes über das GOM-Projekt Relativitätstheorie und dort lese mit Verwunderung, eine recht sachliche und vor allem auch kritische Beurteilung des Projektes. Da frage ich doch mal eben freundlich bei Herrn Pohl nach, ob ich denn seine Beurteilung zu G.O. Mueller für das Wiki CrankWatch haben könnte, und erhalte problemlos eine Zusage. Hier der aktuelle Stand: Manfred Pohl über G.O. Mueller

Klar muss das noch überarbeitet werden, aber als Grundlage für den Artikel zu G.O. Mueller kann es neben anderen Artikeln sicher dienen. Dort liest man dann Sätze wie:

Dennoch kann ich einige Kritiken, die das GOM-Projekt vorträgt, nur mit Einschränkungen akzeptieren.

Dem massiven Beklagen der fehlenden Wissenschaftsfreiheit in der theoretischen Physik, der Behinderung kritischer Publikationen sowie der Unterdrückung kritischer Meinungen steht doch allein schon das gelungene Zusammentragen der 3789 kritischen Publikationen entgegen, die doch wohl alle veröffentlicht wurden. Auch ich hatte bei der Veröffentlichung meines Buches keinerlei Probleme.

Aber die allgemeine Durchsetzung der Akzeptanz der vorherrschenden Meinung in einer großen Masse Interessierter durch die als absolute Autoritäten installierten Wissenschaftler lässt jede kritische Meinung als eine Art Verschwörung erscheinen. […]

Wenn aber in solchen Kritiken, wie im GOM-Projekt häufig anzutreffen, keine wissenschaftliche Vorgehensweise erkennbar ist, wenn also nur kritisiert wird, die Kritik nicht begründet wird, der Inhalt der Kritik nicht bewiesen werden kann, eine Antithese nicht vorgeschlagen, nicht begründet und auch nicht bewiesen wird und wenn obendrein die Kritik in unsachlicher, diffamierender oder unangebracht satirischer Art vorgetragen wird, so gibt es keine Notwendigkeit, solche Kritiken öffentlich zu behandeln.

Trivial ausgedrückt: Es ist dann der Mühe nicht wert. […]

Beim Lesen der Arbeit findet man an sehr vielen Stellen sarkastisch überspitzte Darstellungen, in der Einleitung ist das der bestimmende Grundton.

Auch im Weiteren gibt es Zynismus, Diffamierungen, Verunglimpfungen und andere unsachliche Übergriffe gegenüber verschiedenen Wissenschaftlern, die in einem Wissenschaftsdokument völlig unangebracht sind.

Solche Formulierungen lassen den Anschein entstehen, als könne man seinen Groll über die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz der SRT nicht bei sich halten.

Auch halte ich Begriffe wie “Relativitätsmärchen” oder “Relativitätskatastrophe” oder “Theorie-Ruine” in einem wissenschaftlichen Dokument für deplaciert.

Solche exzessive Züge lassen dann auch einen geneigten Leser gar bald aufgeben, so er sich nicht wie ich zum Ziel setzt, eine auf sehr viel weniger Seiten begrenzte Stellungnahme abzugeben.

Das Hafele-Keating-Experiment aus dem Jahre 1972 hatte die Aufgabe, durch den Transport zweier Atomuhrenpaare mit Flugzeugen die Zeitverzögerung in bewegten Systemen zu beweisen.

Bei der Beurteilung des Experimentes wendet GOM jedoch einen unzulässigen Trick an: Er lässt die beiden Bestreiter des Experimentes gar nicht zu Wort kommen.

Die Beurteilung wird ausschließlich mit den Aussagen einiger Kritiker vorgenommen (Essen, Galeczki, Marquardt, Wesley). Ist dies nicht umgekehrt die gleiche Unterdrückung von Meinungen, die der theoretischen Physik vorgeworfen wird?

Haben wir hier nicht die gleiche Verletzung des Reziprozitätsprinzips? Ich bitte das nicht falsch zu verstehen: Die Kritiker dürfen durchaus zu Wort kommen, aber nach den Versuchsberichten der Autoren. Es ist zudem eine methodische Frage. Der geneigte Leser muss wissen, was die Autoren zu ihrem Experiment gesagt haben, erst dann kann er verstehen, was die Kritiker meinen.

Wer aber in der Physik mitarbeiten will, muss schon wenigstens auf der Seite der Physik stehen. Ohne diese Voraussetzung entstehen lediglich nutzlose und ergebnisferne Debatten, die nichts voranbringen.

Sie werden dann auch von den etablierten Wissenschaftlern mit Ignoranz abgetan, was mir völlig verständlich ist.

Auf diese und ähnliche Weise zieht sich diese Polemik durch die gesamte Arbeit (S. 2, 6, 37, 74, 141, 142, 143, 253, 256, 549, 566, 684, Kapitel 9, S. 12, 13). […]

Dies kann aber nur im Rahmen der durch Forschung und Experiment erkannten Zusammenhänge erfolgen. Der Mensch kann sich einer Erkenntnis immer weiter nähern, eine absolute Wahrheit wird es jedoch nicht geben. Es ist deshalb durchaus möglich, dass dem allgemeinen Vorstellungsvermögen Vorgänge in der Natur zeitweilig oder dauernd verschlossen bleiben.

Genau das meinen die Theoretiker mit dem “gesunden Menschenverstand”, der eben bestimmte Dinge nicht mit der Vorstellung erfassen kann, auch wenn sie theoretisch oder rechnerisch bestätigt werden können.

Dies ist jedoch nicht, wie es die Kritiker darstellen, als Diffamierung des menschlichen Verstandes zu interpretieren.

Die entfachte Polemik durch das GOM-Projekt dient ganz offensichtlich nur dem Ziel, sich wichtig zu machen und das Projekt in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken. […]

Die gesamte Polemik lässt sich deshalb sehr leicht als populistische Machenschaft zur Verunglimpfung der SRT und der sie vertretenden Wissenschaftler entlarven.

Und dann folgt noch eine Liste Zitate, mit unsachlichen Formulierungen.

Mein Dank geht darum eben ungewöhnlicher Weise heute auch Jocelyne_Lopez, für den Hinweis zu der kritischen Beurteilung von G.O. Mueller. Ich frage mich nur, hat die Dame nicht nachgelesen, oder wird neuerdings Kritik an GOM geduldet?

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2 Antworten auf Dank an Jocelyne Lopez für die Kritik an G.O.Mueller

  1. Artie sagt:

    Das ist ja der Brüller!

    Gute Frage, hat sie das gelesen?

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  2. Poet sagt:

    Ich glaube sie liest nicht, was die Leute die sie da verlinkt sonst so noch schreiben. Gutes Beispiel ist da auch Bruno Rupkalwis der ja hier Crank des Tages (4) war. Den hat sie ja auch im Blog vorgesellt: http://wissenschaftliche-physik.com/2011/10/absurde-relativitatstheorie-und-einsteinkult/ und auf dessen Seite: http://www.hirndefekte.de/ wird einem dann klar, was da so an Defekte im Hirn gegeben sind. ;)

    Da gibt es so Einige, die es wert sind, hier ins Wiki zu kommen. Es ist einfach auch echt nett, Jocelyne_Lopez arbeitet da wirklich dem Wiki hier eifrig und konstruktiv in die Hände. Wenn ich ein Crank des Tages suche, schaue ich eben kurz ins Mahag, oder in den Blog da und ich habe mehr als genug. :D

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